Sparte Fahren

Fahren mit Pferden ist eine Kunst! Einspännig, zweispännig oder im Viererzug – Fahren ist immer eine Herausforderung. Es gibt dabei ganz unterschiedliche Anspannungsarten und die jeweilige Ausrüstung dazu. Das ist eine Wissenschaft für sich. Pferde vor dem Wagen sind nicht nur im Turniersport zu sehen. Viele Traditionsfeste von Wallfahrten, religiösen Festzügen bis hin zum Karneval oder Volksfesten kann man sich ohne Pferde und Kutschen nicht vorstellen. Bei großen Schauen werden auch Gespanne mit sechs, acht und mehr Pferden gezeigt. Im Turniersport geht es immer rasant zu: In der Regel werden die Gespanne – Ponys und Pferde – im Turnier als Einspänner, Zweispänner oder Viererzüge zunächst in der Dressur vorgestellt. Dabei geht es in erster Linie darum, bestimmte Figuren zu fahren und den Gehorsam, die Durchlässigkeit und das Herausbringen der Gespanne zu bewerten. Bei der Geländefahrt müssen in Abständen Hinderniskomplexe durchfahren werden. Dabei kommt es darauf an, möglichst schnell und fehlerfrei eine vorbestimmte Linie zwischen den Hindernisteilen einzuhalten. Zum Abschluss müssen die Gespanne dann noch einen Hindernisparcours auf dem Fahrplatz bewältigen, landläufig als Kegelfahren bezeichnet. Auf den Kegeln/Pylonen werden Tennisbälle platziert, die nicht herunterfallen dürfen beim Passieren. Die Abstände der Kegel orientieren sich an den jeweiligen Achsenbreiten der Kutschen. Kutschenfahren ist beileibe kein einfaches Handwerk: es ist weder billig noch ohne Schulung zu bewältigen und auch nicht ganz ungefährlich. Bei unsachgemäßem Verhalten fordert man leicht das Schicksal heraus und baut Unfälle – auch im Straßenverkehr. Seit 2019 gibt es deshalb den Kutschenführerschein bei der FN.
Wir haben bei der PSK das Glück, dass sehr qualifizierte und engagierte Fahrausbilder zur Verfügung stehen und nimmermüde in Theorie und Praxis schulen und Lehrgänge und Fahrkurse abhalten.