Springen

Springen

Der Reitsport ist ohne das Springreiten kaum vorstellbar! Viele Turniere bieten deutschlandweit zahlreiche Prüfungen für Springpferde an. Die Ansprüche reichen von E wie Einsteiger über A wie Anfänger und L wie leicht bis hin zu den Klassen M wie mittel und S wie schwer. Um die verschiedenen Ansprüche in sich zu differenzieren, gibt es Kennzeichnungen mit Sternen von Klasse A bis Klasse S. In der Klasse S gibt es bis zu fünf Sterne, was natürlich den großen internationalen Wettbewerben vorbehalten ist. Die Preisgelder sind im Springsport im Vergleich zur Dressur und Vielseitigkeit oder Fahren und Voltigieren ungleich höher - freilich nur in den höheren Klassen. Der Landesverband und die Regionalverbände bieten in allen Disziplinen Lehrgänge und Kadersichtungen an, um vom Ponyreiter bis zum Erwachsenen Springreiter ins Turniergeschehen zu bringen. Dafür wird recht viel Geld aufgewendet, um z.B. Trainer zu bezahlen. Etliche Sponsoren sind zum Teil seit Jahren engagiert und fördern mit ihrem Geld die Veranstalter. Erkennbar ist das Engagement meist an den sogenannten Serien, die den Namen ihrer Förderer tragen. Auch die Pferdezucht orientiert sich im Springsport auf die Vererbung von "Springblut", was soviel heißt, als dass man sich auf die besondere Veranlagung "Springen" konzentriert. Auch hier gilt: Bevor ein Pferd in den Sport gebracht werden kann und für höhere Weihen geeignet ist,   bedarf es einer soliden Ausbildung, die ebenfalls Jahre dauert.

 

Sönke Aldinger erhält das Goldene Reitabzerichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)

Ein Bericht von Martin Stellberger

Quelle: SZ Ausgabe 23.09.2020

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